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<title>Amputation</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Amputation</span></h1>
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<p>Als <b>Amputation</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">amputatio</span>, von <i>amputare</i>, „absetzen“, „wegschneiden“, „wegputzen“) wird die Abtrennung eines <a href="K%C3%B6rperteil" title="Körperteil">Körperteils</a> vom Körper, etwa einer <a href="Gliedma%C3%9Fe" title="Gliedmaße">Gliedmaße</a> oder einer Brust, bezeichnet. Die Amputation erfolgt dabei aus verschiedenen Gründen:
</p>
<ul><li><a href="Chirurgie" title="Chirurgie">chirurgisch</a>, wenn das <a href="Leben" title="Leben">Leben</a> des <a href="Patient" title="Patient">Patienten</a> bedroht oder eine <a href="Heilung" title="Heilung">Heilung</a> des betroffenen Körperteils nicht zu erwarten ist</li>
<li>als <a href="Unfall" title="Unfall">Unfallfolge</a> (<a href="Trauma_(Medizin)" title="Trauma (Medizin)">traumatisch</a>); abhängig von den noch vorhandenen Strukturen (mindestens eine Hautbrücke erhalten) unterteilt man diese in totale und subtotale Amputationen<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.</li>
<li>als Bestrafung, was früher in vielen Regionen üblich war und heute noch in einigen <a href="Islam" title="Islam">islamisch</a> geprägten Ländern wie <a href="Iran" title="Iran">Iran</a>, <a href="Saudi-Arabien" title="Saudi-Arabien">Saudi-Arabien</a> oder dem <a href="Sudan" title="Sudan">Sudan</a> unter Berufung auf die <a href="Scharia" title="Scharia">Scharia</a> stattfindet</li>
<li>rituell<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>selten bereits im Mutterleib (<a href="Angeboren" title="Angeboren">konnatal</a>) durch Schnürringe (<a href="Amniotisches-Band-Syndrom" title="Amniotisches-Band-Syndrom">Amniotisches-Band-Syndrom</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Amputation_als_chirurgischer_Eingriff">Amputation als chirurgischer Eingriff</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Definitionen">Definitionen</h3></div>
<p>Akute oder chronische arterielle Durchblutungsstörungen stellen neben Verletzungen und Infektionen die häufigsten Gründe (bzw. Indikationen) für eine Amputation dar. Die weit überwiegende Ursache der chronischen arteriellen Durchblutungsstörung ist eine generalisierte <a href="Arteriosklerose" class="mw-redirect" title="Arteriosklerose">Arteriosklerose</a>. Entsprechend dem Verteilungsmuster der Gefäßverschlüsse ist die Amputation der unteren Extremität am häufigsten angezeigt. Die folgenden Definitionen beziehen sich daher auf die untere Extremität, gelten sinngemäß jedoch auch für die obere Extremität.
</p><p><b>Majoramputation</b> (auch Makroamputation) bedeutet eine Amputation oberhalb der Knöchelregion. Im <a href="Diagnosebezogene_Fallgruppen" title="Diagnosebezogene Fallgruppen">DRG-Abrechnungssystem</a> der Krankenkassen beginnt die Majoramputation wegen des höheren Materialverbrauches bereits bei der transmetatarsalen Vorfußamputation.
</p><p><b>Minoramputation</b> (auch Mikroamputation) bedeutet eine „kleine Amputation“ bis unterhalb der Knöchelregion (also bis einschließlich der Chopart-Amputation). Im DRG-System umfasst sie nur Zehenamputationen bzw. Strahlresektionen.
</p><p>Die <b>Grenzzonenamputation</b> ist ein auf den deutschen Sprachraum begrenzter Sammelbegriff für die Kombination aus Minoramputation in der Grenze zum vitalen Gewebe, <a href="Nekrektomie" title="Nekrektomie">Nekrektomie</a> oder <a href="D%C3%A9bridement" title="Débridement">Débridement</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Je nach <a href="Indikation" title="Indikation">Indikation</a> wird zwischen der planmäßigen Amputation und der Notfallamputation unterschieden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Indikationen_zur_Amputation">Indikationen zur Amputation</h3></div>
<p>Die meisten planmäßigen Amputationen von Gliedmaßen müssen infolge der <a href="Arterielle_Verschlusskrankheit" class="mw-redirect" title="Arterielle Verschlusskrankheit">arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK)</a> durchgeführt werden. Die <a href="Indikation" title="Indikation">Indikation</a> wird in aller Regel im <a href="Arterielle_Verschlusskrankheit#Stadien" class="mw-redirect" title="Arterielle Verschlusskrankheit">Stadium IV</a> gestellt, wenn ausgedehnte <a href="Nekrose" title="Nekrose">Gewebsnekrosen</a> oder eine <a href="Infektion" title="Infektion">infizierte</a> <a href="Gangr%C3%A4n" title="Gangrän">Gangrän</a> mit drohender <a href="Sepsis" title="Sepsis">Sepsis</a> vorliegen und <a href="Gef%C3%A4%C3%9Fchirurgie" title="Gefäßchirurgie">gefäßchirurgische Maßnahmen</a> ausgeschöpft sind oder nicht in Betracht kommen. Ausnahmsweise wird die Indikation auch im <a href="Arterielle_Verschlusskrankheit#Stadien" class="mw-redirect" title="Arterielle Verschlusskrankheit">Stadium III</a> gestellt, wenn die hier vorliegenden Dauerschmerzen nicht beherrschbar sind und die Lebensqualität des Patienten so hochgradig einschränken, dass die Amputation das „kleinere Übel“ darstellt. Die Amputationshöhe richtet sich nach der Qualität der Durchblutung, die mittels <a href="Angiographie" class="mw-redirect" title="Angiographie">Angiographie</a> festgestellt wird, und nach der sinnvollsten Möglichkeit der <a href="Prothese" title="Prothese">prothetischen</a> Versorgung. Am Bein kommt meist die Oberschenkelamputation etwa handbreit oberhalb des Knies (bei <a href="Arterielle_Verschlusskrankheit" class="mw-redirect" title="Arterielle Verschlusskrankheit">pAVK</a> vom Beckentyp) oder die Unterschenkelamputation etwa handbreit unterhalb des Knies (bei AVK vom Oberschenkeltyp) zur Anwendung. Die Amputation von Armen wegen arterieller Verschlusskrankheit ist eine Rarität.
</p>
<p>Die zweithäufigste Indikation ist die <a href="Diabetischer_Fu%C3%9F" class="mw-redirect" title="Diabetischer Fuß">diabetische Gangrän</a>. Im Gegensatz zur AVK wird hier in der Regel die so genannte „Grenzzonenamputation“ angestrebt, also die Amputation möglichst <a href="Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen#Anatomische_Hauptrichtungen" title="Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen">distal</a>, im gerade noch gesunden Bereich. Daher sind dies oft Amputationen der Zehen, des Vorfußes (Amputation bzw. <a href="Exartikulation" title="Exartikulation">Exartikulation</a> im <a href="Chopart" class="mw-redirect" title="Chopart">Chopart</a>- oder <a href="Lisfranc" class="mw-redirect" title="Lisfranc">Lisfranc</a>-Gelenk) oder des Rückfußes (<a href="Pirogoff-Amputation" title="Pirogoff-Amputation">Pirogoff-Stumpf</a>). Dieses Vorgehen, früher als „Salamitaktik“ eher verpönt, hat sich aufgrund von Verbesserungen der <a href="Wundbehandlung" title="Wundbehandlung">Wundbehandlung</a>, der <a href="Systemische_Therapie_(somatische_Medizin)" title="Systemische Therapie (somatische Medizin)">systemischen</a> <a href="Antibiotikum" title="Antibiotikum">Antibiotikatherapie</a> sowie der Diabetes-Einstellung seit den 1990er Jahren breit durchgesetzt. Dennoch müssen immer noch viele Unter- oder Oberschenkelamputationen als „Ultima Ratio“ durchgeführt werden.
</p><p>Amputationen als Folge von Unfallverletzungen sind gegenüber den ersten beiden Indikationen selten. Angestrebt wird immer der Gliedmaßenerhalt, bei guten Verhältnissen können selbst größere traumatisch abgetrennte Gliedmaßenanteile immer häufiger <a href="Replantation" title="Replantation">replantiert</a> werden. Bei Zerstörung des abgetrennten Abschnitts kann allerdings oft nur die Stumpfversorgung durchgeführt werden. Unbeherrschbare Wundinfektionen nach Verletzungen, ein ausgedehntes <a href="Compartmentsyndrom" class="mw-redirect" title="Compartmentsyndrom">Compartmentsyndrom</a> sowie offene <a href="Knochenbruch" title="Knochenbruch">Frakturen</a> des Grades IV, bei denen die Nerven oder Blutgefäße unwiederbringlich zerstört sind, zwingen zur Amputation. Die Amputationshöhe wird hier – ohne einem Schema zu folgen – so weit distal wie möglich gewählt. Die moderne <a href="Prothese" title="Prothese">Prothetik</a> lässt die Versorgung nahezu jeden Stumpfes zu.
</p><p>Sehr selten zwingen <a href="Malignom" class="mw-redirect" title="Malignom">maligne</a> Tumoren zur Amputation einer Gliedmaße. Dies sind meist Knochen- oder Weichteiltumoren (<a href="Sarkom" title="Sarkom">Sarkome</a>). In erster Linie wird hier die lokale Resektion des Tumors und Wiederherstellung der Knochenkontinuität durch spezielle <a href="Endoprothese" title="Endoprothese">Endoprothesen</a> angestrebt.
</p><p>Daneben können auch schwerwiegende Komplikationen schlussendlich zu einer Amputation führen, wie infizierte <a href="Endoprothese" title="Endoprothese">Endoprothesen</a> des Knies, infizierte <a href="Pseudarthrose" title="Pseudarthrose">Pseudarthrosen</a>, große traumatische Knochendefekte, bei denen chirurgische Versuche der Behandlung erfolglos bleiben. Gelegentlich entscheiden sich auch Patienten mit schweren <a href="Fehlbildung" title="Fehlbildung">Fehlbildungen</a> einer Extremität und schwieriger <a href="Orthese" title="Orthese">Orthesenversorgung</a> elektiv zu einer Amputation.
</p><p>Zur Zahl der Amputationen liegen für <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> keine Statistiken vor. Nach Schätzungen des <a href="Wissenschaftliches_Institut_der_AOK" class="mw-redirect" title="Wissenschaftliches Institut der AOK">Wissenschaftlichen Instituts der AOK</a> wurden im Jahr 2002 mehr als 55.000 <a href="Chirurgie" title="Chirurgie">chirurgische</a> Amputationen der unteren Extremitäten bei mehr als 41.000 Krankenhausfällen vorgenommen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach anderen Angaben gibt es in Deutschland aktuell etwa 60.000 Amputationen pro Jahr. Im europäischen Vergleich ist das eine hohe Zahl. 70 Prozent der Amputationen betreffen in Deutschland <a href="Diabetiker" class="mw-redirect" title="Diabetiker">Diabetiker</a>. Sie hätten damit ein 10- bis 15-mal höheres Amputationsrisiko.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Durchführung_einer_Amputation"><span id="Durchf.C3.BChrung_einer_Amputation"></span>Durchführung einer Amputation</h3></div>
<p>Das Ergebnis der Rehabilitation nach Amputation hängt wesentlich von der Möglichkeit der Prothesenversorgung ab. Daher muss eine planmäßige Amputation so durchgeführt werden, dass ein möglichst gut zu versorgender Stumpf entsteht. Entscheidend ist hier die Weichteildeckung des knöchernen Stumpfes. Daher wird der Hautschnitt so gelegt, dass er ausreichend, aber nicht zu weit unterhalb der vorgesehenen knöchernen Amputationshöhe liegt („Froschmaulschnitt“), um als Muskelhautlappen mitsamt der darunterliegenden Muskulatur eine sichere Bedeckung des Knochenendes zu gewährleisten. Nach Durchtrennung des oder der Knochen (<a href="Osteotomie" title="Osteotomie">Osteotomie</a>) müssen die Knochenkanten geglättet und eventuell abgeschrägt werden. Besonders bei der Unterschenkel-Amputation vorn am Schienbein ist dies notwendig, dort wird in der Regel ein Knochenkeil entfernt (<i>triangle de Farabœuf</i>).
</p><p>Die Muskulatur wird dann so durchtrennt, dass sie als „Polster“ den knöchernen Stumpf umgibt. Zur sicheren Fixierung werden die Muskeln miteinander verbunden (Myoplastie) oder über Bohrlöcher direkt mit dem Knochenstumpf verbunden (<a href="Myodese" title="Myodese">Myodese</a>). Die Hautnarbe soll abseits der Belastungszone des Stumpfes gelegt werden.
</p><p>Die Hauptnerven werden weit nach <a href="Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen#Anatomische_Hauptrichtungen" title="Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen">proximal</a> freigelegt und dort durchtrennt, sodass das Nervenende tief im Weichteilgewebe außerhalb der Belastungszone liegt. Hierdurch soll einer Verwachsung mit der Hautnarbe, einer <a href="Neurom" title="Neurom">Neurom</a>-Bildung und <a href="Phantomschmerzen" class="mw-redirect" title="Phantomschmerzen">Phantomschmerzen</a> vorgebeugt werden.
</p><p>In der ersten Phase der Nachbehandlung gilt es, zunächst eine gute Wundheilung zu erreichen. Wundheilungsstörungen oder Infekte sind vor allem bei den beiden häufigsten Gründen für Amputationen, arterielle Verschlusskrankheit und Diabetes, nicht selten. Zur Formung des Stumpfes, der für eine gute Prothesenversorgung möglichst zylindrisch sein sollte, erfolgt vom OP-Tag an regelmäßig die Anlage einer speziellen Bandage. Nach Heilung der Wunde und Rückgang der anfänglichen Schwellung wird der Stumpf meist mit einem <i>Liner</i> versorgt, einer elastischen Hülle, die den Stumpf weiter formt und über den später der Prothesenschaft angelegt wird.
</p><p>Nach einer Amputation gibt es weitere Möglichkeiten des Wiederaufbaus oder Techniken, die die Funktionsfähigkeit des Stumpfes besonders bei Armamputationen erhöhen:<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Kineplastik nach Sauerbruch: Durch einen Muskelbauch oberhalb des Stumpfes wird ein Hautkanal gebildet, durch den ein Stift geführt werden kann, der mit der Prothese verbunden wird und so aktive Bewegungen z. B. der <a href="Armprothese" title="Armprothese">Prothesenhand</a> ermöglicht. Dies wurde nach dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> oft angewandt, meist am <a href="Musculus_biceps_brachii" title="Musculus biceps brachii">Musculus biceps brachii</a> bei Unterarmamputierten.</li>
<li><a href="Krukenberg-Plastik" title="Krukenberg-Plastik">Krukenberg-Greifzange</a>: Bei Amputationen am Unterarm lassen sich Speiche und Elle trennen, so dass eine Greiffunktion zwischen den beiden Knochen möglich ist. Dies ist ähnlich auch bei Mittelhandamputationen möglich.</li>
<li>Winkelosteotomie am Humerus nach <a href="Ernst_Marquardt_(Mediziner)" title="Ernst Marquardt (Mediziner)">Ernst Marquardt</a>: Gelegentlich lässt sich bei Oberarmamputation oberhalb der Kondylen keine Rotationsstabilität der Prothese erreichen. Dann kann eine <a href="Osteotomie" title="Osteotomie">Osteotomie</a> des <a href="Humerus" class="mw-redirect" title="Humerus">Humerus</a>-Schaftes mit Abwinklung des distalen Segments nach vorn eine rotationssichere Versorgung ermöglichen.</li>
<li>Verlängerung extrem kurzer Stümpfe mittels <a href="Kallusdistraktion" title="Kallusdistraktion">Kallusdistraktion</a> bei ausreichendem Hautlappen, ebenfalls vor allem an den Armen.</li></ul>
<p>Teilweise haben sich spezifische OP-Techniken herausgebildet:
</p>
<ul><li><a href="Pirogoff-Amputation" title="Pirogoff-Amputation">Pirogoff-Amputation</a> als Amputation des Fußes mit teilweisem Erhalt des Fersenbeins und der darunter befindlichen Fußsohle und Arthrodese zwischen Fersenbein und Schienbein nach Entfernung des Sprungbeins.</li>
<li><b>Gritti-Stokes-Amputation</b> bezeichnet eine Oberschenkelamputation, die sehr kniegelenknah durchgeführt wird, knapp oberhalb der Kniekondylen (<i>suprakondylär</i>), wobei die Kniescheibe erhalten wird, unter den etwa 15° nach vorn-unten spitzen Stumpf gebracht und mittels transossärer Nähte fixiert wird. Die Kniescheibensehne wird mit den Kniebeugesehnen vernäht, es ist keine Muskeldurchtrennung notwendig. Durch einen etwas längeren vorderen Lappen ist die Naht meist hinten gelegen. Der Vorteil ist ein schnell endbelastungsfähiger sehr langer Stumpf mit gutem Hebelarm und weitgehend uneingeschränkter Kraft der Adduktoren und Hüftstrecker. Die Technik bietet sich neben Traumapatienten auch bei Durchblutungsstörungen an. Dank der erhaltenen oberen Kniegelenkarterien zur Versorgung des vorderen Lappens werden selten Wundheilungsstörungen beobachtet. Die Patienten gehen im Vergleich zu einer Standard-Oberschenkelamputation mit einer Prothese schneller mit besserer Balance und weniger zusätzlichen Gehhilfen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><b>Ertl-Modifikation</b> bei Unterschenkelamputationen mit Schaffung einer festen Knochenbrücke zwischen <a href="Schienbein" title="Schienbein">Schienbein</a> und <a href="Wadenbein" title="Wadenbein">Wadenbein</a> am Stumpfende besonders bei traumatischen Amputationen. Erstmals 1949 von Janos Ertl beschrieben, soll sie einen stabileren und besser belastungsfähigen Unterschenkelstumpf schaffen. Studien konnten jedoch keinen Vorteil dieser Technik belegen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Für spezielle Indikationen, besonders bei bösartigen <a href="Osteosarkom" title="Osteosarkom">Knochen-</a> oder <a href="Weichteilsarkom" title="Weichteilsarkom">Weichteiltumoren</a>, werden gelegentlich auch Teilamputationen durchgeführt, bei denen nur ein Abschnitt der Extremität entfernt wird und z. B. der Fuß dann wieder mit dem verbliebenen Stumpf verbunden wird, teils unter Drehung des Fußes um 180°, wie dies etwa bei der <a href="Umkehrplastik" title="Umkehrplastik">Umkehrplastik</a> nach Borggreve erfolgt.
</p><p>Darüber hinaus sind oft Stumpfrevisionen notwendig, etwa zur Narbenkorrektur, Gelenkmobilisierung, Entfernen überstehender Knochenanteile oder Achskorrekturen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erste_Hilfe_und_medizinische_Versorgung_bei_unfallbedingten_Amputationen">Erste Hilfe und medizinische Versorgung bei unfallbedingten Amputationen</h3></div>
<p>Bei dem <a href="Notfall" title="Notfall">Notfall</a> einer <a href="Trauma_(Medizin)" title="Trauma (Medizin)">traumatisch</a> bedingten vollständigen (totalen) oder partiellen (subtotalen) Amputation werden <a href="Gef%C3%A4%C3%9F_(Anatomie)" title="Gefäß (Anatomie)">Gefäße</a> verletzt, was lebensbedrohliche <a href="Blutung" title="Blutung">Blutungen</a> zur Folge haben kann. Ein Stillen dieser Blutungen ist primäres Ziel der Versorgung des Verletzten. Ist der Verletzte eingeklemmt, akut bedroht und in angemessener Zeit nicht befreibar, so erfolgt im äußersten Fall eine Notamputation (s. u.).
Abhängig von der Situation des Verletzten werden Maßnahmen zur Stabilisierung der <a href="Vitalfunktion" class="mw-redirect" title="Vitalfunktion">Vitalfunktionen</a> ergriffen, bei <a href="Bewusstlosigkeit" class="mw-redirect" title="Bewusstlosigkeit">Bewusstlosigkeit</a> die <a href="Stabile_Seitenlage" title="Stabile Seitenlage">Stabile Seitenlage</a> hergestellt, bei <a href="Atemstillstand" title="Atemstillstand">Atemstillstand</a> die <a href="Beatmung" title="Beatmung">Beatmung</a> bzw. bei einem Herz-Kreislaufstillstand die <a href="Herz-Lungen-Wiederbelebung" title="Herz-Lungen-Wiederbelebung">Wiederbelebungsmaßnahmen</a> durchgeführt. Daneben wird ein eventuell auftretender <a href="Schock_(Medizin)" title="Schock (Medizin)">Schockzustand</a> entsprechend behandelt und eine angemessene <a href="Schmerztherapie" title="Schmerztherapie">Schmerztherapie</a> mit durchgeführt.
</p><p>Zur Sicherung des abgetrennten Körperteils, des Amputats, erfolgt durch den Ersthelfer eine provisorische Lagerung in keimfreien Materialien wie <a href="Verband_(Medizin)" title="Verband (Medizin)">Verbänden</a>. Um eine eventuelle <a href="Unfallchirurgie" title="Unfallchirurgie">unfallchirurgische</a> Rekonstruktion der Verletzung zu begünstigen, ist neben der keimfreien und trockenen Lagerung auch ein möglichst kühler Transport notwendig. Das eingewickelte Amputat wird dazu in einen sauberen Plastikbeutel gesteckt, welcher nach Verschluss in einem zweiten mit kaltem Wasser bzw. Eis gefüllten Beutel fixiert wird. Dabei ist darauf zu achten, dass das Amputat nicht mit Eis in Berührung kommt, um Erfrierungen und damit verbundene Gewebeschäden zu vermeiden. Das Amputat sollte von dem Ersthelfer nicht gereinigt werden, da durch unsachgemäße Behandlung eine Rekonstruktion unter Umständen unmöglich wird. Nach Übergabe des Amputats erfolgt dessen Säuberung im Krankenhaus.
</p><p>Ist eine Extremität nicht vollständig abgetrennt, sollten noch bestehende Gewebeverbindungen nicht durchtrennt werden, da sie eine minimale Blutversorgung gewährleisten können.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Notamputation">Notamputation</h3></div>
<p>In verzweifelten Unfallsituationen kann es erforderlich werden, dass der Notarzt noch am Unfallort eine Amputation vornimmt. Dies betrifft in erster Linie Verschüttungsunfälle (Steinbruch, Bergbau, Erdbeben, Gasexplosionen), wenn eine Extremität eingeklemmt ist und der Verletzte, in Lebensgefahr schwebend, anders nicht gerettet werden kann. Bei Verkehrsunfällen ist dieses Vorgehen durch die weitreichenden Möglichkeiten der <a href="Technische_Hilfeleistung#Historische_Entwicklung" title="Technische Hilfeleistung">technischen Rettung</a> nur in extrem seltenen Ausnahmefällen erforderlich, beispielsweise bei Unfällen mit Groß- oder <a href="Schienenfahrzeug" title="Schienenfahrzeug">Schienenfahrzeugen</a>, bei denen die auf Pkw-Unfälle ausgelegten <a href="Hydraulischer_Rettungssatz" title="Hydraulischer Rettungssatz">hydraulischen Rettungsgeräte</a> an ihre Grenzen stoßen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ist in verzweifelten, lebensbedrohlichen Unfallsituationen keine Hilfe verfügbar, kann einem eine Selbstamputation das Leben retten. Internationale Bekanntheit erlangte der US-amerikanische Bergsteiger <a href="Aron_Ralston" title="Aron Ralston">Aron Ralston</a>, der sich 2003 durch Selbstamputation seiner eingeklemmten Hand aus einem Canyon befreite.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Amputation_als_Strafe">Amputation als Strafe</h2></div>
<p>In vielen Kulturen und Epochen wurden Amputationen als verschärfte Form der <a href="K%C3%B6rperstrafe" title="Körperstrafe">Körperstrafe</a> durchgeführt. Die älteste bekannte Quelle hierzu ist der <a href="Codex_Hammurapi" title="Codex Hammurapi">Codex Hammurapi</a> aus <a href="Babylonien" title="Babylonien">Babylonien</a> aus dem 18. Jahrhundert vor Christus, in dem eine Amputation als Strafe für Gewalt von Sklaven gegen freie Bürger beschrieben wurde. Auch im Peru des vierten Jahrhunderts vor Christus sind Strafamputationen belegt. Auch zu Zeiten des <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen</a> und des nachfolgenden <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">Byzantinischen Reiches</a> gab es Amputationen als Strafmaßnahmen. Dies setzte sich in Europa bis ins 17. Jahrhundert fort, als während der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> ein humaneres Strafen üblich wurde und Körperstrafen insgesamt zurückgedrängt wurden. In zahlreichen arabischen und afrikanischen Ländern bestehen Strafamputationen bis in die Gegenwart fort.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_islamischen_Recht">Im islamischen Recht</h3></div>
<p>In <a href="Scharia" title="Scharia">islamischer Rechtsprechung</a> gibt es einzelne Straftatbestände, die im Rahmen der <a href="Hadd-Strafe" title="Hadd-Strafe">Hadd-Strafen</a> mit Amputation bestraft werden. So soll zum Beispiel männlichen und weiblichen Dieben nach dem <a href="Koran" title="Koran">Koran</a> (<a href="Sure_5" class="mw-redirect" title="Sure 5">Sure 5</a>:38) „als Ausgleich für das, was sie begangen haben, und als Warnung vor Gott“ die Hand abgeschnitten werden. Das kreuzweise Abschneiden von Hand und Fuß wird im Koran (Sure 5:33) als mögliche Strafe für die Bekämpfung Gottes und seines Gesandten sowie für Straßenraub genannt. Der Vollzug derartiger Strafen wurde allerdings in der <a href="Fiqh" title="Fiqh">islamischen Jurisprudenz</a> an gewisse Voraussetzungen geknüpft. So muss zum Beispiel ein Diebstahl (<i>sariqa</i>), der eine derartige Strafe nach sich ziehen soll, heimlich geschehen sein, das Diebesgut einen bestimmten Mindestwert (<i>niṣāb</i>) haben, der Dieb darf kein Eigentum daran haben und er muss es aus einem Gewahrsam (<i>ḥirz</i>) weggenommen haben.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Amputation darf außerdem nur von staatlichen Autoritäten vollzogen werden.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Realität kam es schon in der frühen Neuzeit in den meisten islamischen Ländern nur noch sehr selten zu solchen Strafamputationen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gelegentlich wurden kreuzweise Amputationen allerdings als Strafe für Spione eingesetzt, wie zum Beispiel Ende des 19. Jahrhunderts im sudanesischen <a href="Mahdi-Aufstand" title="Mahdi-Aufstand">Mahdi-Reich</a> (siehe Abbildung). Zwischen dem späten 19. Jahrhundert und dem frühen 20. Jahrhundert wurden die Hadd-Strafen in fast allen islamischen Ländern abgeschafft. <a href="Saudi-Arabien" title="Saudi-Arabien">Saudi-Arabien</a> ist das einzige islamische Land, in dem die Anwendung der Amputationsstrafe bis heute nie unterbrochen wurde. Allerdings sind hier gerichtliche Amputationen relativ selten. Zwischen 1981 und 1992 gab es insgesamt 45 Fälle.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Zuge der <a href="Reislamisierung" class="mw-redirect" title="Reislamisierung">Reislamisierung</a> wurde nach 1972 in verschiedenen Staaten das islamische Strafrecht <a href="Kodifikation" title="Kodifikation">kodifiziert</a> und in diesem Rahmen die Amputation als Strafe für Diebstahl wieder eingeführt. Beispiele hierfür sind <a href="Libyen" title="Libyen">Libyen</a>, <a href="Pakistan" title="Pakistan">Pakistan</a>, <a href="Iran" title="Iran">Iran</a>,<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Sudan" title="Sudan">Sudan</a> und das nördliche <a href="Nigeria" title="Nigeria">Nigeria</a>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Sudan kam es hierbei zu einer Ausweitung des mit Amputation belegten <a href="Straftatbestand" class="mw-redirect" title="Straftatbestand">Straftatbestands</a>. So wurden im Sudanesischen Strafgesetz von 1983 in Artikel 320 die Heimlichkeit und die Wegnahme aus einem Gewahrsam als Voraussetzungen für Diebstahl fallengelassen.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch wurde hier die Durchsetzung der Amputationsstrafe mit großer Energie betrieben. Allein in der Zeit vom September 1983 bis zum Fall des <a href="Numeiri" class="mw-redirect" title="Numeiri">Numeiri</a>-Regimes im April 1985 wurden 96 bis 120 Amputationen vorgenommen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwar setzte danach die Regierung die Amputationen aus, doch wurden nach dem Putsch von 1989 erneut Amputationsstrafen vollzogen und Henker zur Ausbildung nach Saudi-Arabien entsandt.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Noch im Januar 2001 wurde an fünf Männern wegen Straßenraubs die Kreuzamputation vorgenommen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bei_der_japanischen_Mafia">Bei der japanischen Mafia</h3></div>
<p>Bei der japanischen Mafia ist es zum Teil noch immer üblich, dass Angehörige der <a href="Yakuza" title="Yakuza">Yakuza</a> nach schweren Verstößen gegenüber höher gestellten Organisationsmitgliedern ihrer Reue Ausdruck verleihen, indem die Betroffenen sich selbst einzelne Fingerglieder amputieren (<i><a href="Yubitsume" title="Yubitsume">Yubitsume</a></i>).<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Innerhalb der Yakuza wird diese Art von Selbstverstümmelung jedoch zunehmend durch die Zahlung von Strafgeldern verdrängt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_der_Amputationschirurgie">Geschichte der Amputationschirurgie</h2></div>
<p>Schon in der <a href="Altsteinzeit" title="Altsteinzeit">Altsteinzeit</a> wurden chirurgische Eingriffe erfolgreich vorgenommen, das heißt, die Patienten überlebten. Als ältester Beleg für eine erfolgreiche Amputation gilt die Entfernung des linken Fußes samt eines Teils des Unterschenkels mit Hilfe eines scharfen Gegenstands bei einem vermutlich männlichen Jugendlichen (genannt TB 1) auf der <a href="Indonesien" title="Indonesien">indonesischen</a> Insel <a href="Borneo" title="Borneo">Borneo</a>. Dieser war vor rund 31.000 Jahren im Alter von 19 oder 20 Jahren in der Höhle <i>Liang Tebo</i> beigesetzt worden und hatte zuvor vermutlich noch sechs bis neun Jahre nach dem Verlust des Fußes weitergelebt.<sup id="cite_ref-Maloney22_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-Maloney22-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bis zu diesem 2022 publizierten Eingriff galt die Entfernung eines Unterarms vor rund 7.000 Jahren in Frankreich als älteste Amputation.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zeitweise war auch der fehlende rechte Unterarm eines <a href="Neandertaler" title="Neandertaler">Neandertalers</a> aus der <a href="Shanidar" title="Shanidar">Shanidarhöhle</a> im <a href="Irak" title="Irak">Irak</a>, dessen Besitzer vor rund 45.000 Jahren starb, als Beleg für eine Amputation gedeutet worden;<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> diese Interpretation gilt heute jedoch als überholt.<sup id="cite_ref-Maloney22_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-Maloney22-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Weitere Nachweise neolithischer Amputationen gibt es aus Deutschland und der Tschechischen Republik.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bereits vor 3000 Jahren wurden auch in Ägypten Amputationen vorgenommen. Forscher entdeckten jedoch auch schon auf <a href="H%C3%B6hlenmalerei#Technik" title="Höhlenmalerei">Höhlenmalereien</a> Darstellungen von Amputationen von Fingern. Diese Bilder stammen aus der <a href="Mittelsteinzeit" title="Mittelsteinzeit">Mittelsteinzeit</a> (8000–6000 v. Chr.). Unbekannt ist, ob die Amputationen aus medizinischen oder rituellen Gründen stattfanden.
</p><p>Frühe schriftliche Beschreibungen von Amputationen der Antike liegen z. B. von <a href="Hippokrates_von_Kos" title="Hippokrates von Kos">Hippokrates von Kos</a>, <a href="Aulus_Cornelius_Celsus" title="Aulus Cornelius Celsus">Aulus Cornelius Celsus</a>, Archigenes von Apamei (48–117) und <a href="Galenos" title="Galenos">Galen</a> vor. Der von Celsus beschriebene in einer Ebene durchgeführte einzeitige Zirkelschnitt war bis ins 18. Jahrhundert gebräuchlich, bevor er vom zweizeitigen (nach <a href="William_Cheselden" title="William Cheselden">William Cheselden</a> oder <a href="Jean-Louis_Petit_(Mediziner)" title="Jean-Louis Petit (Mediziner)">Jean-Louis Petit</a>) und anderen Methoden abgelöst wurde.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch <a href="Oreibasios" title="Oreibasios">Oreibasios</a>, <a href="A%C3%ABtios_von_Amida" title="Aëtios von Amida">Aëtios von Amida</a> und <a href="Paulos_von_Aigina" title="Paulos von Aigina">Paulos von Aigina</a> erwähnten chirurgische Amputationen. Das Hoch- und Spätmittelalter kennt Amputationen durch die Werke von <a href="Roger_Frugardi" title="Roger Frugardi">Roger von Parma</a>, <a href="Ugo_Borgognoni" title="Ugo Borgognoni">Hugo</a> und <a href="Teodorico_Borgognoni" title="Teodorico Borgognoni">Theoderich von Borgognoni</a>, <a href="Wilhelm_von_Saliceto" title="Wilhelm von Saliceto">Wilhelm von Saliceto</a> und <a href="Guy_de_Chauliac" title="Guy de Chauliac">Guy de Chauliac</a>.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bekannt geworden ist die am 8. Juni 1493 in Linz erfolgte Beinamputation Kaisers <a href="Friedrich_III._(HRR)" title="Friedrich III. (HRR)">Friedrich III.</a>, bei dem eine <i>opilacio</i> („Verstopfung“) des linken Beins mit Taubheitsgefühl und darauffolgender Schwarzfärbung der Haut zwischen Fuß und Wade diagnostiziert worden war. Die „kausale“ Ursache dafür sah der das kaiserliche Ärzteteam leitende Chirurg <a href="Hans_Seyff" title="Hans Seyff">Hans Seyff</a> der Zeit entsprechend <a href="Humoralpathologie" title="Humoralpathologie">humoralpathologisch</a> in einer durch „Kälte“ verursachten Unterbrechung des Säfteflusses. Heute führt man die verminderte Durchblutung und das daraus resultierende Absterben von Gewebe am ehesten auf eine <a href="Arteriosklerose" class="mw-redirect" title="Arteriosklerose">Arteriosklerose</a> zurück. Amputiert wurde dem Kaiser der geschädigte Teil des Beines, worüber Seyff einen ausführlichen Bericht in frühneuhochdeutscher Sprache verfasst hat.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Wundarzt <a href="Hans_von_Gersdorff_(Mediziner)" title="Hans von Gersdorff (Mediziner)">Hans von Gersdorff</a> beschrieb in seinem 1517 erschienenen <i>Feldbuch der Wundarzney</i> erstmals das <a href="Tourniquet" title="Tourniquet">Tourniquet</a>-Abbindesystem und die <a href="Kauterisation" title="Kauterisation">Kauterisation</a> zur Blutungskontrolle, der französische Chirurg <a href="Ambroise_Par%C3%A9" title="Ambroise Paré">Ambroise Paré</a> führte Mitte des 16. Jahrhunderts wieder <a href="Ligatur_(Chirurgie)" title="Ligatur (Chirurgie)">Arterienligaturen</a> in der Amputationschirurgie ein, wie sie vorher schon von <a href="Hippokrates_von_Kos" title="Hippokrates von Kos">Hippokrates von Kos</a> beschrieben worden waren.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Paré beschrieb auch als erster <a href="Phantomschmerzen" class="mw-redirect" title="Phantomschmerzen">Phantomschmerzen</a>. Der Chirurg Brossard hatte 1751 Eichenschwamm (<a href="Zunderschwamm" title="Zunderschwamm">Agaricus</a>) als bestes Mittel zur Blutstillung bei Amputationen empfohlen. Viele Chirurgen bevorzugten daraufhin dessen Verwendung statt der Ligatur.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gelegentlich wurde zur schmerzarmen Amputation eine <a href="K%C3%A4ltean%C3%A4sthesie" title="Kälteanästhesie">Kälteanästhesie</a><sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> durchgeführt.
</p><p>Mit seinen europaweit beachteten Vorschlägen, auch bei schwereren Extremitätenverletzungen ohne Amputation auszukommen, wurde im 18. Jahrhundert der Militärchirurg <a href="Johann_Ulrich_von_Bilguer" title="Johann Ulrich von Bilguer">Johann Ulrich Bilger</a><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu einem Vorreiter der <a href="Chirurgie#Konservative_Chirurgie" title="Chirurgie">konservativen Chirurgie</a>.
</p><p>Der Kriegschirurg <a href="Dominique_Jean_Larrey" title="Dominique Jean Larrey">Dominique Jean Larrey</a> hatte ab etwa 1792 großen Erfolg mit der Amputation bei auf dem Schlachtfeld Verwundeten. Zu verdanken war dies vor allem auch der von Larrey und auch <a href="Louis_Stromeyer" title="Louis Stromeyer">Louis Stromeyer</a> geforderten Frühamputation im Gesunden (oberhalb der Verletzungsstelle).<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Chirurgische Erfahrungen brachten die während der <a href="Koalitionskriege" title="Koalitionskriege">Napoleonischen Kriege</a> vermehrt durchgeführten Extremitäten-Amputationen.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die erste erfolgreiche Mittelfuß-Amputation in Höhe der <a href="Tarsometatarsalgelenk" title="Tarsometatarsalgelenk">Tarsometatarsalgelenke</a> erfolgte 1815 durch den französischen Chirurgen <a href="Jacques_Lisfranc" title="Jacques Lisfranc">Jacques Lisfranc</a>, nach dem diese Amputationshöhe und zugleich die Gelenklinie weiterhin bezeichnet wird. Die erste Exartikulation am <a href="Oberes_Sprunggelenk" class="mw-redirect" title="Oberes Sprunggelenk">oberen Sprunggelenk</a> führte der schottische Chirurg <a href="James_Syme" title="James Syme">James Syme</a> 1842 durch, während der russische Chirurg <a href="Nikolai_Iwanowitsch_Pirogow" title="Nikolai Iwanowitsch Pirogow">Nikolai Iwanowitsch Pirogow</a> bei der <a href="Pirogoff-Amputation" title="Pirogoff-Amputation">Pirogoff-Amputation</a> das Fersenbein erhielt und mit dem Schienbein unter Resektion der Sprunggelenke <a href="Arthrodese" title="Arthrodese">fusionierte</a>. Beide erhielten aber die endbelastungsfähige Fersenhaut. Auf den Versuch des italienischen Chirurgen Giuliano Vanghetti, Muskeln direkt an die Prothese anzuheften, geht die spätere Entwicklung besonders durch <a href="Ferdinand_Sauerbruch" title="Ferdinand Sauerbruch">Ferdinand Sauerbruch</a> zurück, der Muskelkanäle zur Steuerung kineplastischer Prothesen, wie bei dem nach ihm benannten <a href="Sauerbruch-Arm" title="Sauerbruch-Arm">Sauerbruch-Arm</a>, gebildet hat.
</p><p>Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Myoplastie durch R. Dederich eingeführt und durch E. Burgess populär. Dabei werden die Muskellappen über dem Knochenstumpf miteinander vernäht, um eine belastungsfähige Stumpfspitze zu bekommen. Später empfahl M. Weiss zusätzlich die <a href="Myodese" title="Myodese">Myodese</a>, bei der die Muskeln auch direkt im Knochen verankert werden.
</p><p>Die transtibiale Amputation entwickelte sich in den 1960er Jahren dank Myoplastie und langem posterioren Muskellappen besonders in der Technik nach E. Burgess zu einem sicheren und erfolgreichen Verfahren, so dass sie die bis in die 1970er Jahre standardmäßige transfemorale Amputation bei Gefäßerkrankungen als neuen Standard ablöste, mit entsprechendem Gewinn für die Patienten durch Erhalt eines aktiven Kniegelenkes.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kongenitale_Amputation">Kongenitale Amputation</h2></div>
<p>Von kongenitaler Amputation spricht man, wenn sich während einer <a href="Schwangerschaft" title="Schwangerschaft">Schwangerschaft</a> durch Einreißen des <a href="Amnion" title="Amnion">Amnion</a> Proteinbänder bilden, die fötale Körperglieder abschnüren, sodass bei der Geburt ganze <a href="Extremit%C3%A4ten" class="mw-redirect" title="Extremitäten">Körperglieder</a> fehlen, die jedoch ursprünglich angelegt waren. Es ist die Extremform des <a href="Amniotisches-Band-Syndrom" title="Amniotisches-Band-Syndrom">Amniotisches-Band-Syndroms</a>.
</p><p>Angeborenes Fehlen einer Extremität oder eines Teils wird auch als <a href="Dysmelie" title="Dysmelie">Dysmelie</a> bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entsorgung">Entsorgung</h2></div>
<p><a href="Amputat" title="Amputat">Amputate</a> werden als sogenannte „ethische Abfälle“ gesondert entsorgt.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit verbundene Besonderheiten fasst die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) in ihrer Mitteilung 18 „Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes“ zusammen.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anzuwenden ist gemäß Europäischem Abfallverzeichnis (AVV) der <a href="Abfallschl%C3%BCssel" class="mw-redirect" title="Abfallschlüssel">Abfallschlüssel</a> 180102, womit im Wesentlichen eine getrennte Sammlung am Anfallort in verschlossenen und zur Verbrennung geeigneten Gefahrgutbehältern, definierte Lagerungstemperaturen und -zeiträume einhergehen. Ethische Abfälle von Patienten, die mit <a href="Meldepflichtige_Krankheit" title="Meldepflichtige Krankheit">meldepflichtigen Krankheitserregern</a> behaftet sind oder sein könnten, müssen als infektiöse, <a href="Gef%C3%A4hrliche_Abf%C3%A4lle" title="Gefährliche Abfälle">gefährliche Abfälle</a> gesammelt, deklariert, bereitgestellt und entsorgt werden.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In seltenen Fällen übersteigt die Größe der amputierten Körperteile die Größe der dafür vorgesehenen Abfallbehälter. Für diese Fälle gibt es spezielle Umverpackungen.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Verbrennung der Behälter nutzen die Krankenhäuser zertifizierte eigene oder externe Anlagen.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Amputationen_in_der_Tierwelt">Amputationen in der Tierwelt</h2></div>
<p>In der <a href="Tierwelt" class="mw-redirect" title="Tierwelt">Tierwelt</a> kann es unter Artgenossen ebenfalls zu Amputationen kommen. So wurden bei Florida-<a href="Holzameisen" class="mw-redirect" title="Holzameisen">Holzameisen</a> (<i>Camponotus floridanus</i>) Oberschenkelamputationen nach Verletzungen beobachtet.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Ablation_(Medizin)" title="Ablation (Medizin)">Ablation (Medizin)</a>, zum Teil synonym mit <i>Amputation</i></li>
<li><a href="Amelotatismus" title="Amelotatismus">Amelotatismus</a> ist eine <a href="Sexuelle_Pr%C3%A4ferenz" class="mw-redirect" title="Sexuelle Präferenz">sexuelle Präferenz</a> für Menschen mit fehlenden <a href="Gliedma%C3%9Fen" class="mw-redirect" title="Gliedmaßen">Gliedmaßen</a>, auch <i>Deformationsfetischismus</i> genannt</li>
<li><a href="Amputiertenfu%C3%9Fball" title="Amputiertenfußball">Amputiertenfußball</a></li>
<li><a href="Enukleation" title="Enukleation">Enukleation</a></li>
<li><a href="Mastektomie" title="Mastektomie">Mastektomie</a></li>
<li><a href="Resektion" title="Resektion">Resektion</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Thomas Böni: <i>Amputation.</i> In: <a href="Werner_E._Gerabek" title="Werner E. Gerabek">Werner E. Gerabek</a> u. a. (Hrsg.): <i>Enzyklopädie Medizingeschichte.</i> De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 557–585.</li>
<li><a href="Georg_Fischer_(Mediziner)" title="Georg Fischer (Mediziner)">Georg Fischer</a>: <i>Chirurgie vor 100 Jahren. Historische Studie.</i></li>
<li>Scott C. Lucas: <i>Abu Bakr ibn al-Mundhir, Amputation, and the Art of Ijtihād.</i> In: <i>International Journal of Middle East Studies.</i> Band 39, 2007, Nr. 3, S. 351–368.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Amputations?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Amputationen</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikibooks"></span></span></div><b><a href="https://de.wikibooks.org/wiki/Erste_Hilfe/_Amputation" class="extiw external" title="b:Erste Hilfe/ Amputation">Wikibooks: Erste Hilfe bei Amputation</a></b> – Lern- und Lehrmaterialien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Amputation" class="extiw external" title="wikt:Amputation">Wiktionary: Amputation</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4001773-4">Literatur von und über Amputation</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>S2k-<a href="Medizinische_Leitlinie" title="Medizinische Leitlinie">Leitlinie</a>: <i>Rehabilitation nach Majoramputation an der unteren Extremität</i>, der <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Orthop%C3%A4die_und_Orthop%C3%A4dische_Chirurgie" title="Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie">Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC)</a>, <a href="AWMF" class="mw-redirect" title="AWMF">AWMF</a>-Registernummer 033/044; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/033-044l_S2k_Rehabilitation_Majoramputation-untere_Extremitaet_2013-09.pdf">awmf.org</a> (PDF), Stand 08/2008.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Belege">Belege</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Kim Y‑J, Sauerbier M, Hoffmann R et al.: <cite style="font-style:italic">Amputationsverletzungen und schwere Weichteilquetschung.</cite> In: <cite style="font-style:italic">Notfallmedizin up2date</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2015</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>10</span>. Stuttgart, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>133–147</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Amputation&rft.atitle=Amputationsverletzungen+und+schwere+Weichteilquetschung.&rft.au=Kim+Y%E2%80%91J%2C+Sauerbier+M%2C+Hoffmann+R+et+al.&rft.genre=journal&rft.issue=10&rft.jtitle=Notfallmedizin+up2date&rft.pages=133-147&rft.place=Stuttgart&rft.volume=2015" style="display:none"> </span></span>
</li>
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Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient weder der Selbstdiagnose noch wird dadurch eine Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!</div>
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